Acht B-und zwei C-Schläuche
haben die Kameraden der Feuerwehr Räber eingesetzt, um das Winterquartier in Räber für Fledermäuse noch attraktiver zu machen. Ursprünliche wurde das Quartier vom Hegering Suderburg errichtet. Seit ein paar Jahren kümmert sich die NaturschutzStiftung um dieses Quartier. Nach der Kontrolle im Februar 2026 empfahl der Regionalbetreuer für Fledermäuse des Landkreises Uelzen, Martin Groffmann, den Feuchtigkeitsgehalt im Raum zu erhöhen. Mit Unterstützung der Feuerwehr konnte dieses Ziel nun umgesetzt werden, bevor die Flattermänner in Ruhe dort einziehen wollen.

Die Porotonsteine als Schlafplätze, die Wände als auch das am Boden liegende Substrat waren knochentrocken.
Zunächst setzten die Kameraden ein Standrohr am Unterflurhydranten.

Ab jetzt soll ein Datalogger Informationen über die relative Luftfeuchtigkeit und die Temperaturverläufe im Quartier liefern. Der kurz zuvor einsetzende starke Regen täuscht über den tatsächlichen Feuchtigkeitsgehalt im Quartier vor unserer Wassergabe hinweg.
Viele Hände = schnelles Ende!
Die NaturschutzStiftung Landkreis Uelzen bedankt sich ganz herzlich bei den Feuerwehrkameraden aus Räber. Der Auf- und Abbau der Schläuche dauerte erwartungsgemäß länger als die eigentlich Bewässerung. Nun hoffen wir auf eine abermalige Steigerung der Nutzung durch Fledermäuse im kommenden Winter. 01.10.2026
ERNA kommt
nicht zur Stiftung, sondern die Stiftung kommt zu ERNA.
ERNA ist der ERlebnispfad NAtur Alte Ziegelei Vinstedt- Natur erleben, verstehen, schützen e.V.
Die 1. Vorsitzende Christina Lauer hatte die Idee das wunderbare Gelände mit Streuobstwiese, Heckenstrukturen, Blühflächen, Fledermauswinterquartier, Schwalbenturm und Weidetierhaltung nun auch um eine geeignetes Feuchtbiotop zu erweitern. Es sollte ein Feuchtbiotop vor allem für Amphibien geschaffen werden. Zudem sollten natürliche Materialien zum Bau verwendet werden. Als geeignetes Dichtmaterial wurde Bentonit eingestuft. Der awb, der Abfallswirtschaftsbetrieb des Landkreises Uelzen, receycelt dieses Material in Borg. Er zeigte sich ganz offen für dieses Projekt und stellte nicht nur seine Fläche zur Verfügung, sondern lieferte auch das Bentonit nach Vinstedt. ERNA und die NaturschutzStiftung bedanken sich ganz herzlich für die Unterstützung und tolle Zusammenarbeit!
Am 18. Mai 2026 starteten wir mit der Auskofferung der Mulde.
Zur Abdichtung des Feuchtbiotops soll Bentonit mit einer Schichtstärke von 30 cm eingebaut werden. An seiner tiefsten Stelle misst der Teich schließlich 90 cm.
Bereits am 19. Mai 2026 war die Mulde profiliert.
Das flache Gefälle ermöglicht den Amphibien einen guten Einstieg ins Gewässer. Die große Flachwasserzone gewährleistet eine schnelle Wassererwärmung, welche sich positiv auf die Laichentwicklung auswirken soll.
Am 20.05.2026 begann der Einbau der Dichtschicht mit Bentonit.
Am 22. Mai 2026 besuchte uns der Kintergarten und der Bürgermeister aus Natendorf. Eigentlich wollten wir gemeinsam das fertiggestellte Feuchtbiotop bepflanzen. Die Witterungsbedingungen der Woche ließen dies jedoch nicht zu. Wir fanden genügend andere Naturschutzthemen, um die Kinder für unser Lebensumfeld zu interessieren und sensibilisieren.
Am 07. August 2026 konnten wir die geplante Bepflanzung des Teichrandes umsetzen.
Am 20. August 2026 ist unser Gemeinschaftsprojekt von ERNA, dem awb und der NaturschutzStiftung praktisch abgeschlossen worden. 20.08.2026
Ideen für Wasserprojekte
wurden an die NaturschutzStiftung heran getragen. Verschiedene Grundstückseigentümer traten in diesem Frühjahr an die NaturschutzStiftung heran, um Möglichkeiten der naturschutzfachlichen Aufwertung ihrer Grundstücke auszuloten. Die NaturschutzStiftung bereiste vier eventuelle Projekte mit der Unteren Wasserbehörde und der Unteren Naturschutzbehörde, sowie zu einem späteren Termin auch mit Ingmar Sannes vom Wasser- und Bodenverband.
Dieser ehemalige Fischteich könnte zum Beispiel wieder hergerichtet werden. Dadurch verbessert sich das Nahrungshabitat für den Schwarzstorch.
In diesem Grünland darf die Aue wieder mäandrieren. Zuvor sind jedoch noch etliche Hürden zu überwinden. Die NaturschutzStiftung vermittelt zwischen den Akteuren und hofft so, auf eine dauerhafte Verbsserung unserer Natur und Landschaft. 25.06.2026 und 12.08.2026
Das Feldhuhnprojekt
der Jägerschaft des Landkreises Uelzen mit der Stiftung Kulturlandpflege hat in diesem Frühjahr viele Landwirte für den Vertragsnaturschutz gewinnen können. Unterschiedliche Maßnahmen sollen den Lebensraum vor allem für die Bodenbrüter verbessern. Derzeit wird das Projekt mit Mitteln der Bingo-Umweltstiftung und vor allem mit Mitteln des Landkreises Uelzen ausgestattet. Dies ist keine Dauerlösung. Daher sucht die Projektgruppe nach Lösungen, wie die bestens geeigneten Maßnahmen in die klassische landwirtschaftliche Förderung integriert werden können.
Die Vertreter des Feldhuhnprojektes der Jägerschaft des Landkreises Uelzen trafen sich mit Kerstin Palatz vom BUND, mit Sina Rolfsmeyer von der Landwirtschaftskammer und Christina Lauer vom "Niedersächsischen Weg" zu einem Strategiegespräch. 23.06.2026
Studenten aus Holland
führen im Rahmen des Projektes "Netzwerk Blühende Landschaft" Untersuchungen auf Streuobstwiesen im Nordost-niedersächsischen-Raum durch. Hierzu werden die Anzahl der Bäume, deren Stärke und der Abstand zueinander, die Artenvielfalt auf einem Quadratmeter Wiese, die Anzahl der Bestäuber als auch die vorkommenden Vögel aufgenommen. Die Ergebnisse werden am 11.06.2026 in der Leuphana Universität in Lüneburg präsentiert. Wir sind schon gespannt, wie unsere Stiftungsflächen hierbei abschneiden werden. Die nachfolgenden Fotos entstanden hierbei in Wellendorf.
Hier wird die Artenvielfalt auf einem Quadratmeter Wiese untersucht.
Im Hintergrund wird bereits die nächste Fläche vermessen und abgesteckt. 03.06.2026
Move for the Planet
Der Lions Club Uelzen hatte zu einem Spaziergang in den Uelzener- Stadtwald geladen. Unterschiedliche Organisationen informierten die Besucher rund ums Thema Wald. Die NaturschutzStiftung war auch dabei.
Sie erläuterte den Besuchern unter anderem Fördermöglichkeiten für Waldumbaumaßnahmen
und zeigte unterschiedliche Entwicklungen von bereits umgesetzten Laubholzprojekten im Landkreis Uelzen auf. 31.05.2026
Zur Amphibienexkursion
lud der NABU Uelzen nach Könau ein. Die Kreisgruppe Uelzen hat in den letzten Jahren umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Lebensraumes an der Esterau umgesetzt. So wurde der Bach partiell in ein natürlicheres Bett gelegt, Blänken angelegt, die Grünlandbewirtschaftung der Auenlandschaft extensiviert und kleine Moorfrösche ausgesetzt. Nun haben wir uns gemeinsam auf eine kleine Wanderung begeben, um uns dem Thema Amphibien zu widmen.

Der Experte Florian Bibelriether erklärte umfassend und unterhaltsam sehr viel Wissenswertes über die hier vorkommenden Amphibien und deren Ansprüche an ihre Lebensräume.
Zudem gab es Tipps zur Geschlechtsbestimmung bei Molchen (links Männchen, rechts Weibchen).

Männliche Frösche lassen sich bespielsweise an den starken Vorderbein-Unterschenkeln erkennen. 30.04.2026
Die Apfelbäume
unserer Streuobstwiese in Wellendorf blühen. 

Das gibt Nahrung für Insekten und die frostfreien Nächte lassen auch Nahrung für weitere Arten im Spätsommer und Herbst erwarten. 29.04.2026
Die Wildkatzen
erschließen den Landkreis Uelzen verstärkt auch für sich. Auf ihrem Speisezettel sind vor allem Mäuse zu finden. Unsere erste Stiftungsfläche in Aljarn ist zur Hälfte mit Birken und Eichen, sowie vielen Sträuchern des Waldrandes bepflanzt worden. Um sie vor Verbiss zu schützen, ist ein Gatterzaun um die Pflanzung errichtet worden. Inzwischen ist dieser junge Wald auch von vielen Mäusen als Lebensraum erobert worden.
Mit der Installation einer Wildkatzenstiege, einer Überkletterungshilfe über den Gatterzaun, wird der Lebensraum der Wildkatze vergrößert und gleichzeitig unsere Jungbäume geschützt.
23.04.2026
Rebhühner
sind nicht ohne Grund unser Logo-Tier. Als Charaktervogel unserer Kulturlandschaft im Landkreis Uelzen hat es die Art seit Ende der 70'er Jahre aus unterschiedlichen Gründen sehr schwer.
Die Kreisjägerschaft bemüht sich seit ein paar Jahren, insbesondere in den Regionen Bevensen und Bienenbüttel, um eine deutliche Verbesserung der Rebhunbestände. Im definiertenen Projektgebiet erfolgen ein verstärktes Prädatorenmanagement, Auswilderungen von authochthonen Rebhühnen und lebensraumverbessernden Maßnahmen. Die Erfolge dieser Bemühungen werden monitiert, indem in der letzten Februardekade bis Ende März auf definierten Strecken Rebhähne mit einer Klangattrappe zur Antwort motiviert werden. Die Anzahl der Antworten bzw. Sichtungen der Rebhähne lassen Rückschlüsse auf die Populationsgröße zu.
Der Einsatz einer Wärmebildkamera macht die rufenden Hähne bei schwindendem Licht sichtbar.
Die NaturschutzStiftung monitort bereits seit 2022 einen Rebhuhnlebensraum im Süden des Landkreises Uelzen, auch um Vergleichswerte zum Projektgebiet gewinnen zu können.
In der Rubrik "Impressionen" ist ein Video eines antwortenden Hahnes aus diesem Jahr zu finden.
15.03.2026
Der Frühjahrsputz
für unsere Höhlenbrüter steht an. Bevor die Neu-Einrichtung für 2026 erfolgt, schaffen wir besenreinen Wohnraum. Erfreulicherweise sind alle unsere Nisthilfen im letzten Jahr angenommen worden. Das ist sehr schön, zeigt allerdings auch den Bedarf nach geeigneten Brutstätten auf. Hier lässt sich mit wenigen Mitteln bereits recht viel erreichen.
Normalerweise lassen die Vormieter ihr Liegemobiliar zurück.

Recht häufig werden die Betten ein weiteres Mal genutzt.
Diese Gelbhalsmaus muss sich nun umziehen.
Auch Insekten können den Wohnraum für ihre Ziele gut gebrauchen. 03.03.2026
Die Rebhühner im Landkreis Uelzen
sollen mehr Unterstützung erfahren, um stabile Vorkommen auch für die Zukunft zu sichern. Die Projektgruppe Feldhuhn der Kreisjägerschaft Uelzen bemüht sich seit ein paar Jahren verstärkt um die Vögel der Feldflur. In den Hegeringen Bevensen und Bienenbüttel fanden sich viele Aktivisten die durch verschiedene Maßnahmen die Charaktervögel unserer Agralandschaft fördern. Neben der sehr aufwendigen Nachzucht und Auswilderung von autochthonen Tieren ist in einem definierten Projektgebiet von 12.000 Hektar das Prädatorenmanagement, mit Unterstützung des Landkreises Uelzen und der Bingo-Umweltstiftung, intensiviert worden. Die ersten Erfolge können sich sehen lassen. Nun soll zudem der Lebensraum für die Tiere der Feldflur durch geeignete Maßnahmen weiter verbessert werden. Eine veränderte Agrarförderung macht diesen Schritt notwendig.
Markus Tipp erläuterte den vielen Interessierten im Saal die mit Landwirtschaftskammer und Unterer Naturschutzbehörde abgestimmten Maßnahmen in der Feldflur. Wichtig war der Projektgruppe wirksame Maßnahmen zu entwickeln, die gleichzeitig in die übliche Fruchtfolge unserer Kartoffelregion passen, um überhaupt angenommen zu werden.
Den Feldhühnern fehlt es aktuell vor allem an Deckung und Nahrung durch das ganze Jahr. 03.03.2026
67 % mehr braune Langohren
2025 hat die NaturschutzStiftung ein Winterquartier für Fledermäuse aufgepeppt. Die Einflugschneise war im Laufe der Jahre ziemlich zugewachsen und der Feuchtigkeitsgehalt im Quartier zu gering. Durch geeignete Schnittmaßnahmen ist nun das Quartier sehr viel besser für Fledermäuse zu erreichen. Zudem sollten mehrere Wasserspenden im Spätsommer zu einem höheren Feuchtigkeitsgehalt der Luft führen.
Nachdem wir mit dem Regionalbetreuer für Fledermäuse, Martin Groffman, im letzten Jahr 3 braune Langohren zählten, sind in diesem Jahr bereits 5 Tiere in Räber eingezogen. Bei dieser Kontrolle stellten wir außerdem fest, dass die Wasserspenden noch umfangreicher in diesem Spätsommer erfolgen sollten.
links: Martin Groffmann im Einsatz mit der Spezialkamera.
rechts: Kopfüber hängen die Tiere in Porotonsteinen bis die Witterung sie wieder aktiv werden lässt. 06.02.2026
neue Förderrichtlinien 2026
für Ihre Naturschutzprojekte!
Für das Jahr 2026 sind die Förderrichtlinien und die Antragsformulare unserer Programme kAIN und WUM aktualisiert worden. Die NaturschutzStiftung Landkreis Uelzen beteiligt sich an Ihren Naturschutzprojekten, wie zum Beispiel der Pflanzung von Obstbäumen und Hecken oder der Anlage von Blühflächen, sowie der Pflanzung von einheimischen Laubbäumen, insbesondere nach der Abgängigkeit von Nadelbäumen im Wald, mit 90 % der entstandenen Nettokosten.
Sie finden die Formulare und Information unter der Rubrik Förderung dieser Website. Je nachdem, ob Sie im oder außerhalb des Waldes Verbesserungen von Natur und Landschaft umsetzen wollen, entscheiden Sie sich für das Programm
Waldumbaumaßnahmen (WUM 5) oder für das
kommunale Aktionsprogramm Insekten und Naturschutz (kAIN 5).
Alle damit verbundenen Unterlagen sind bewusst, nach dem Motto "so wenig wie möglich, so viel wie nötig", schlicht gehalten worden, damit Sie mehr Zeit in der Natur als am Schreibtisch verbringen können.
Wir freuen uns auf Ihre Antragstellung und beraten Sie bei Bedarf sehr gerne.
Auf das wir auch in diesem Jahr wieder möglichst viele tolle Projekte gemeinsam umsetzen können. 01.01.2026