Die Pflege der Straßenbäume
05.12.2024
erfolgt gerade im Landkreis Uelzen. Damit die Bäume die Nutzung der Straßen im ländlichen Raum nicht beeinträchtigen ist eine besondere Pflege nötig. So soll das Lichtraumprofil eingehalten, die Nachbarn nicht beeinträchtigt und die Standsicherheit gewährleistet werden. Neben diesen technischen Aspekten sollen sich im Straßenseitenraum zudem schöne Bäume und gute Lebensräume entwickeln können.
Die NaturschutzStiftung bereiste mit dem Team der Kreisstraßenmeisterei verschiedene Straßenabschnitte im Landkreis Uelzen, um in der Praxis zu schulen. Hierbei wurden Fragen erörtert. Welche Schnittführung löst welche Reaktionen der Gehölze aus? Wie lassen sich unterschiedliche Kronenformen erzeugen? Welche Schnitte heilen besser? Und viele andere mehr.
Konkret sollen Straßenbäume eine gerade Stammachse und je nach Baumart unterschiedlich ausgeprägt, eine möglichst symmetrische Krone aufweisen. Dies sorgt für höchste Standsicherheit und eine gesunde Entwicklung der Bäume. Daher ist es manchmal erforderlich, korrigierend in das Kronengerüst einzugreifen.
Hecken werden abschnittsweise "auf den Stock" gesetzt. Das bedeutet, dass sie auf Strecken von 30 bis 50 m auf eine Höhe von 30 bis 50 cm abgeschnitten werden und anschließend ein ungeschnittener Abschnitt auf wiederum einer Strecke von 30 bis 50 m folgt. Dieses Verfahren erhält somit ältere Gehölzstrukturen, die in der kommenden Vegetationsperiode blühen und Früchte tragen. Die "auf den Stock" gesetzten Abschnitte treiben im Frühjahr in Bodennähe wieder aus. Dadurch wird die Hecke verjüngt und das Ziel: "Unten dicht, oben licht." erreicht. Der neu erfolgte dichte Austrieb bietet vielen Arten Schutz und Lebensraum. Nach zwei bis drei Jahren werden dann die älteren Bereiche auf den Stock gesetzt und die bereits vorher verjüngten können inzwischen blühen und Früchte tragen. Dieses Pflegekonzept erhält dauerhaft fruchttragende Strukturen und sorgt für die notwendige Verjüngung der Hecken.
Heckenfreunde
15.08.2024
informierten sich über Heckenpflegemaßnahmen in der Gemeinde Altenmedingen. Im Januar und Februar wurden unterschiedliche Techniken zur Pflege und Revitalisierung verschiedener Hecken im Gemeindegebiet Altenmedingen durchgeführt. Im August sind nun die Reaktionen der Gehölze begutachtet worden. Bürgermeister Hyfing und Heckenbeauftragter Tipp erläuterten die zu berücksichtigenden Rahmenbedingungen und die daraus resultierenden Ziele der Heckenpflege. Herr Schulte und Herr Kaune verfolgten die Maßnahmen sehr kritisch und konnten sich nun vor Ort, im Austausch mit Frau Lambers und Frau Machel von der Unteren Naturschutzbehörde, selbst ein Bild von der Entwicklung machen. Frau Niemann ergänzte als Vertreterin des BUND die Runde. Die NaturschutzStiftung hatte die Gemeinde bei diesem Vorhaben fachlich beraten und unterstützt.
Abschnittsweise wurde hier die Hecke auf den Stock gesetzt.

Wie soll mit großen Bäumen in Hecken umgegangen werden?

Nebenbei konnte eine Betonrohrfalle als flankierende Maßnahme zum Schutz der Bodenbrüter besichtigt werden.

Fachbeirat regt an
06.08.2024
Der Fachbeirat der NaturschutzStiftung begutachtete im Rahmen seiner Sommersitzung die 2. Stiftungsfläche in Wellendorf und betrachtete eine Teichanlage in Lüder. Diese könnte unter naturschutzfachlichen Gesichtspunkten aufgewertet werden.
Unsere zweite Stiftungsfläche entwickelt sich
23.05.2024
... und wird bereits gut angenommen. Das Kitz blieb versteckt liegen.
Werde Waldbotschafter!
07.03.2024

Gemeinsam mit dem SCHUBZ Bildung + Umwelt aus Lüneburg haben wir den Kindern der dritten Klasse der Grundschule Altenmedingen den Lebensraum Wald näher gebracht.
Die nds. Bingo-Umweltstiftung fördert freundlicherweise unser Vorhaben.


Am 8. Mai zeigten die Birken bereits eine volle Belaubung und auch die Eichen wurden langsam grün.