Projektwoche im HEG
04.06.2025
Heute pflanzte die NaturschutzStiftung gemeinsam mit Schülern des Herzog-Ernst-Gymnasiums aus Uelzen einheimische Blütenstauden und Gehölze.
Der Terrassenbereich der Mensa bot Möglichkeiten der Entsiegelung und der anschließenden Neuanlage eines Beetes. Dies soll für mehr Luftfeuchtigkeit, mehr Lebensraum und mehr Naturerlebnissen dienen.
Die Pflanzenauswahl für diesen Standort erfolgte in Zusammenarbeit mit der Gartenschule Pur Natur, die diese tolle Aktion großzügig mit der Pflanzenspende unterstützte.
Stephan Fritsch erläuterte den Schülern zunächst wichtige Funktionen des Bodens und der ausgewählten Pflanzen. Anschließend zeigte er wie eine fachgerechte Pflanzung vorbereitet und durchgeführt wird. Die Schüler setzten anschließend das Erlernte prima um.
Zum Mittag war das Beet und der eine oder andere Schüler fertig. Es hat sich gelohnt, denn das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Die größte Herausforderung stellte die Entsiegelung der etwas tristen Fläche dar.

Zur besseren Nährstoff und Wasserversorgung der Pflanzen wurde der Oberboden mit Eichenkompost angereichert.

Gemeinsam wurden die Stauden und Gehölze in der richtigen Tiefe gepflanzt. Viele Hände = schnelles Ende!

Für den richtigen Bodenschluss sorgt die intensive Bewässerung des gesamten Beetes.
Wegeseitenraumpflege im Landkreis Uelzen
27.03.2025
Zu einer Infoveranstaltung haben die Kolleginnen des Niedersächsischen Weges und die NaturschutzschutzStiftung die Verantwortlichen für die Pflege von Wegeseitenräumen eingeladen. Zum illustren Kreis gehören die Bürgermeister der Samtgemeinden und Gemeinden, weitere Gemeindevertreter, Ratsmitglieder und die Bauhöfe.
Über 25 Interessierte informierten sich im Kreishaus durch Vorträge von Björn Rohloff von der Stiftung Kulturlandpflege über die historische und ökologische Bedeutung von Hecken und deren fachgerechte Pflege.
Katharina Jagau vom Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide stellte Förderungsmöglichkeiten der Heckenpflege durch die Bingo-Umweltstiftung vor.
Lena Lambers vom Niedersächsischen Weg zeigte Möglichkeiten der Ersatzgeldverwendung für die Instandsetzung von Wegeseitenräumen und Chancen der Gemeinden Wegeseitenräume als Kompensationsflächen zu nutzen auf.
Markus Tipp berichtete als Ratsherr, Heckenbeauftragter der Gemeinde Altenmedingen und Landwirt über seine gesammelten Erfahrungen und der daraus resultierenden positiven Entwicklung der Heckenpflege in Altenmedingen.
Der weitergehende angeregte Austausch nach den Vorträgen unterstrich die Bedeutung des mitunter schwierigen Themas auf kommunaler Ebene.

Björn Rohloff, Stiftung Kulturlandpflege

Katharina Jagau, Stiftung Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide für die Bingo-Umweltstiftung
Markus Tipp, Ratsherr und Heckenbeauftragter der Gemeinde Altenmedingen
Die Veranstaltung war gut besucht und animierte die Akteure zu angeregtem Austausch untereinander.
Obstbaumschnitt mit der NaturschutzStiftung
29.03.2025
Haben Sie Lust etwas mehr über den Schnitt von Obstbäumen zu lernen?
Und wollten Sie schon immer mal wissen, nicht nur wo, sondern auch wie Sie die Bäume beschneiden?
Die NaturschutzStiftung schneidet am Samstag, dem 29. März 2025, um 10 Uhr junge Obstbäume an mehreren Standorten im Raum Suderburg.
Dort zeigen wir Ihnen welches Werkzeug geeignet ist und wie Sie dieses sinnvoll am Baum einsetzen können.
Weitere Informationen zum Treffpunkt und Ablauf erfahren Sie bei Ihrer Anmeldung bis zum 24. März 2025 unter der Telefonnummer 0581 82 29 82 oder per E-Mail an
S.Fritsch@landkreis-uelzen.de
Braunes Langohr
12.02.2025
Die NaturschutzStiftung hat sich einem Winterquartier angenommen und durfte nun gemeinsam mit Martin Groffmann, dem Regionalbetreuer für Fledermäuse im Landkreis Uelzen, dieses kontrollieren.
Erfreulicherweise entdeckten wir mit Hilfe einer Spezialkamera drei Braune Langohren. Die roten Hohlsteine, in denen sich die Tiere zur Ruhe begeben, sind extra zu diesem Zweck im alten Schießstand angebracht worden.
Damit die Attraktivität auch für andere Fledermausarten steigt, soll im Sommer der Feuchtigkeitsgehalt der Luft durch Wasserspenden gesteigert werden. Zudem wird die Einflugschneise wieder freigestellt.
Ob sich diese Bemühungen auswirken, werden wir erst im kommenden Jahr feststellen.
